Termine

2016

Juli

20. Juli 2016

Kulinarik, Kabarett und Konzerte: Programm für den Tag der Trinkhallen vorgestellt

Vier eigens ausgearbeitete Fahrradrouten verbinden viele der besonderen Buden 

 

 

Rund 300 Akteure an 50 Buden, 17 Musikrichtungen, Lesungen und Mitmach-Aktionen von Karaoke bis Graffiti: Das Programm für den 1. Tag der Trinkhallen am 20. August 2016 steht fest. An der Erzbahnbude in Gelsenkirchen zum Beispiel trifft Kulinarik auf Literatur: Aus Zutaten, die in der Trinkhalle vorzufinden sind, wird das erste offizielle Trinkhallen-Menü zusammengestellt, dazu gibt es eine szenische Lesung. In Bochum können Besucher mit professioneller Begleitung eingeübte Kultstücke performen. In Wesel sorgen Kabarett und Kleinkunst für Unterhaltung in einem Büdchen und in der Bergkamener Klümpchenbude erklingt Jazz.

 

Kioskbesitzer aus dem gesamten Ruhrgebiet hatten sich bei der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) gemeldet, um ein Kulturprogramm an ihrer Trinkhalle geschenkt zu bekommen. 50 sind dafür ausgewählt worden und bieten die Mitmach-Aktionen und Darbietungen am Veranstaltungstag zwischen 16 und 22 Uhr in einer Schleife. Außerdem beteiligen sich weit über 100 Trinkhallen mit eigenen Aktionen.

Mit dem Rad können Besucher gleich mehrere Buden ansteuern, dafür sorgen vier eigens ausgearbeitete Fahrradrouten. Die zwischen 30 und 40 Kilometer langen Strecken sind größtenteils städteübergreifend und möglichst verkehrsarm geführt. Wer ohne eigenes Rad anreist, kann am 20. August einen Büdchen-Special-Tarif nutzen: An allen Verleihstationen von RevierRad gibt‘s 50 Prozent Rabatt auf die Tagesmiete.

 

Internet: www.tagdertrinkhallen.ruhr

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

13. Juli 2016

50 Jahre danach: Sonderausstellung zum Mythos Wembley

Erlebnistouren thematisieren das Verhältnis zwischen deutschem und englischem Fußball 

 

 

Das Finale der Fußball-WM von 1966 ist Thema einer neuen Sonderausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund: Bis zum 15. Januar 2017 beleuchtet die Schau "50 Jahre Wembley" den Mythos in Momentaufnahmen. Zu sehen sind künstlerische Medieninstallationen und zum Teil unveröffentlichte Fotos zu diesem besonderen Kapitel der deutschen Fußballgeschichte. Zusätzlich bietet das Fußballmuseum Erlebnistouren an, bei denen das Verhältnis zwischen dem deutschen und englischen Fußball thematisiert wird.

 

Durch das umstrittene "Wembley-Tor" war die englische Nationalmannschaft im Endspiel gegen Deutschland am 30. Juli 1966 zum ersten und bislang einzigen Mal Weltmeister geworden.

Internet: www.fussballmuseum.de

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

April

20. April 2016

Tag des Wanderns feiert Premiere

Allein in NRW führen über 20 Touren durch verschiedene Regionen 

 

 

Ein ganz besonderer bundesweiter Feiertag steht am 14. Mai 2016 erstmals an: Der Tag des Wanderns soll verschiedene Facetten dieser ursprünglichen Art der Fortbewegung in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Über 200 Veranstaltungen in Deutschland sollen die Vielfalt des Themas verdeutlichen, darunter Gesundheitswanderungen, Geocaching-Touren Familienwanderungen. Aber auch Fachexkursionen wie Kurse zur Wegemarkierung oder Anleitungen zur Reparatur von Wanderhütten stehen im Programm.

 

In Bad Honnef zum Beispiel können Teilnehmer einer Achtsamkeitswanderung das Siebengebirge mit neue Augen sehen, in Wuppertal ein Stück auf dem Weg der Jakobspilger zurücklegen und von Hilchenbach aus startet eine Tour durch das Rothaargebirge, die über den Rothaarsteig zum Giller führt, wo über Pfingsten das Festival "Kultur Pur" stattfindet.

 

Nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung des Deutschen Wanderverbandes, der am 14. Mai des Jahres 1883 gegründet worden ist, soll der Tag des Wanderns ab jetzt jährlich an diesem Termin stattfinden. Zum Auftakt laden der Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestages und der Deutsche Wanderverband am 12. Mai 2016 gemeinsam nach Berlin ein.

 

Weitere Infos sowie eine interaktive Karte mit allen Wanderungen finden sich im Netz.

Internet: www.tag-des-wanderns.de  

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

13. April 2016

Emscherkunst 2016: 25 Werke auf 50 Kilometern

Drei Kunstwerke dienen zugleich auch als Übernachtungsmöglichkeiten 

 

 

Kunst am Fluss: Vom 4. Juni bis 18. September 2016 wird das Emscherufer zwischen Dortmund und Herne zum Ausstellungsraum für Installationen, Performances, Filme und Skulpturen. 25 Positionen zeitgenössischer Kunst sind bei der dritten Ausgabe der "Emscherkunst"-Ausstellung auf einem 50 Kilometer langen Parcours zu entdecken.

 

Zu sehen sind zum Beispiel neue Arbeiten von Nevin Alada?, Massimo Bartolini, Janet Cardiff oder Erik van Lieshout. Aber auch Werke aus den zwei vorherigen Schauen sind wieder dabei, etwa Installationen des chinesisches Künstlers Ai Weiwei oder der Künstlergruppe Observatorium. Leitgedanke der diesjährigen Schau ist "Entdecke die Kunst – erlebe die Veränderung". Kernthema ist nicht nur die Emscher-Renaturierung, sondern auch die Zerstörung und Transformation der Industrielandschaft des Ruhrgebiets. So setzt das "Unionviertel" einen Schwerpunkt mitten in der Stadt Dortmund.

 

Drei Kunstwerke dienen zugleich auch als Übernachtungsmöglichkeiten: Die Künstlergruppe Observatorium lädt Besucher zu einer besonderen Nacht in ihrer Brückenskulptur "Warten auf den Fluss" ein. Reiner Maria Matysik bietet ein Hochbett in seiner Wolkenskulptur Cloud Machine am Phoenix See in Dortmund an. Ai Weiwei’s Zeltkunstwerk "Aus der Aufklärung" steht am Emscherquellhof als Nachtlager bereit.

 

Die beiden vorherigen Editionen der Emscherkunst zogen im Kulturhauptstadtjahr 2010 und 2013 zusammen fast 500.000 Besucher an. Die internationale Ausstellung begleitet als Triennale eines der größten Renaturierungsprojekte Europas – den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Als Veranstalter kooperieren Emschergenossenschaft, Urbane Künste Ruhr und Regionalverband Ruhr (RVR).

 

Internet: www.emscherkunst.de

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

März

9. März 2016

ITB 2016: NRW stellt touristische Höhepunkte vor

Neue Ausflugsziele, anstehende Jubiläen und besondere Events

 

Den deutschlandweit ersten Tag der Trinkhalle, einen Snowboard-Weltcup am Niederrhein oder einen neue barrierefreien Erlebnisweg: Bis zum 13. März stellt das Reiseland Nordrhein-Westfalen seine Höhepunkte 2016 auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vor. Der Tourismus NRW hat für die weltgrößte Reisemesse eine Übersicht über neue Ausflugsziele, anstehende Jubiläen und besondere Events zusammengestellt.

 

So feiert das Ruhrgebiet erstmals einen Tag der Trinkhalle: Am 20. August 2016 dreht sich in der Metropole Ruhr alles "umme Bude". Mönchengladbach ist im Winter Gastgeber für einen Weltcup: Am 3. und 4. Dezember 2016 zeigen die weltbesten Snowboarder beim FIS Freestyle Big Air World Cup möglichst spektakuläre Sprünge. Köln rückt seine Szeneorte stärker ins Licht: Bis 2017 ist „#urbanCGN – cologne urban lifestyle“ das touristischen Schwerpunktthema für die Domstadt. Für Gäste wird der Themenschwerpunkt etwa durch Events wie „le bloc“, dem Mode- und Designevent im Belgischen Viertel, oder in gesonderten Stadtführungen erlebbbar.

 

Neues Wanderkompetenzzentrum eröffnet am Hermannsdenkmal

Fünf große Seen gibt es im Sauerland und an allen lässt sich 2016 Besonderes und Neues erleben: Dazu gehören der neue barrierefreie "Airlebnisweg" am Sorpesee, der Möhneseeturm für atemberaubende Aussicht auf den Möhnesee, der Bigge-Lister-Rundweg mit dem bereits berühmte Bigge-Skywalk, das neue Visionarium am Diemelsee und die "Himmelstreppe" am Hennesee. Schon seit zehn Jahren gehören die "Hermannshöhen", die beiden Wanderwege Hermannsweg und Eggeweg, zu den besten Wanderrouten in Deutschland. Der runde Geburtstag wird von April bis September gefeiert, etwa mit geführten Etappenwanderungen. Außerdem eröffnet am 10. April 2016 ein neues Wanderkompetenzzentrum am Hermannsdenkmal.

 

Das Picasso-Museum in Münster präsentiert im Herbst seinen neuesten Kunstschatz: Ab 28. Oktober 2016 zeigt die große Sonderausstellung "Henri Matisse – Die Hand zum Singen bringen" erstmalig Deutschlands größte Matisse-Sammlung. Mit 121 Werken deckt die neue Kollektion die komplette grafische Spannbreite des großen Meisters der Klassischen Moderne ab. Die Anfänge der Menschheitsgeschichte werden im Neanderthal-Museum neu erzählt: Ab Oktober 2016 präsentiert das multimediale Erlebnismuseum ein Update seiner Dauerausstellung. Zum 20. Jubiläum bevölkern neue Vorfahren in einer starken Inszenierung das Museum. Wissenschaft neu erleben – das ermöglichen auch Veranstaltungen im Rahmen des Projekts Future Lab Aachen. Das gemeinsames Projekt der vier Aachener Hochschulen und der Stadt Aachen soll die Wissenschaftsstadt Aachen fördern und sichtbarer machen.

 

Weitere Infos und Fotos zu diesen und vielen weiteren NRW-Höhepunkten sowie Zahlen und Fakten zur wirtschaftlichen Entwicklung des Tourismus in Nordrhein-Westfalen finden sich in der digitalen Pressemappe zur ITB 2016.

 

Internet: www.touristiker-nrw.de/digitale-pressemappe-zur-itb-berlin-2016

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

Januar

6. Januar 2016

Kamelle, Küsschen und Kostüme: Karneval 2016 in NRW

Jecke Highlights und konfettifreie Fluchtpunkte - Tipps rund um die tollen Tage

 

Seit dem 11.11. laufen sich die Narren in Nordrhein-Westfalen warm, kreieren Kostüme und besuchen Sitzungen und Bälle. Spätestens ab Weiberfastnacht, 4. Februar 2016, haben sie dann auf den Straßen und in den Kneipen selbst ihren großen Auftritt. Nicht nur in Köln, Bonn und Düsseldorf geht es dann bis Aschermittwoch hoch her — etwa rund um das historische Karnevalsspiel „Jan un Griet“ in Köln, beim klassischen Kö-Treiben in Düsseldorf oder bei der Stürmung des Bonner Rathauses durch die Wäscheprinzessin. In Blankenheim gehen zu Karneval die Gespenster um, in Aachen regieren zur fünften Jahreszeit die Kinder, in Paderborn wird Prinz Karneval mit „Hasipalau“- Rufen gehuldigt und im Sauerland bringen die Jecken ihre Rasenmäher zum Karnevalsumzug mit.

 

Tipps für Karnevalsmuffel

Aber: Karneval ist nicht jedermanns Sache. Und NRW hat zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch auch narrenfreie Zonen zu bieten. So bieten allein sieben Spitzenhäuser der Wellness-Hotellerie in unterschiedlichen Landschaften von Sauerland, Niederrhein bis Münsterland Rückzugsmöglichkeiten an. Verschiedene Thermen laden zudem zu erholsamen Tagesauflügen ein. Auch Wanderwege wie der Neanderland Steig oder die Nordkirchener Wanderwege im Münsterland stellen garantiert konfettifreie Zonen da. Bei Schnee und Eis erweitern verschiedene Wintersportmöglichkeiten die Karnevals-Alternativen an frischer Luft. Kunst statt Kamelle bieten Museen, die auch an den Karnevalstagen geöffnet sind. Das Museum Schloss Moyland zum Beispiel zeigt auch an Rosenmontag seine Sammlung, die einen großen Komplex an Arbeiten von Joseph Beuys umfasst.

 

Weitere Infos für Karnevalfans und –muffel finden sich im Themenpaket Karneval.

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

2015

Dezember

16. Dezember 2015

Schwerter Kleinkunstwochen feiern ihre 60. Auflage

Am 15. April wird der Schwerter Kleinkunstpreis verliehen

 

„Grenzgänger & Querdenker“ ist vom 20. Februar bis 19. Mai 2016 das Motto der Schwerter Kleinkunstwochen. An acht Abenden stehen in der Rohrmeisterei Künstler wie Eckart von Hirschhausen und Schauspieler Axel Prahl („Tatort“) auf der Bühne. Letzterer wirft mit seinem Inselorchester einen musikalischen „Blick aufs Mehr“.

 

Am 15. April 2016 wird der Schwerter Kleinkunstpreis verliehen. Er geht an ein bunt gemischtes Quintett, bestehend aus Herrn Niels, dem Comedy Duo WallStreetTheatre, Christian Lindemann und Lioba Albus, die sich bei den Kleinkunstwochen 2015 zu einem einmaligen „ComedyNightMix“ zusammengefunden hatten.

 

Internet: www.kuwebe.de

 

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

November

18. November 2015

Bier und Kunst im Dortmunder U

Aktionen zum "Tag des deutschen Bieres" am 23. April 2016 geplant

 

Dortmunder Braukunst gehört zur Revierstadt wie der Schaum auf das Bier. Und so widmet das Dortmunder U dem Getränk anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des deutschen Reinheitsgebots eine Ausstellung: „Dortmunder Neu Gold – Kunst, Bier & Alchemie“ präsentiert vom 27. November 2015 bis 1. Mai 2016 Werke internationaler Künstler und Objekte aus der langen Kulturgeschichte des Bieres. Neben der Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Brau-Workshops, einem Festival der Dortmunder Bierkultur, Filmprogramm im Kino im U und einem BierSlam. Speziell für die Schau wird in dem ehemaligen Brauereiturm ein Bier hergestellt. Zum „Tag des deutschen Bieres“ am 23. April 2016 soll das 500. Jubiläum des Deutschen Reinheitsgebots dann mit verschiedenen Aktionen zelebriert werden.

 

Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann im Dortmunder Brauerei-Museum tiefer ins Thema eintauchen. Im früheren Maschinenhaus der Hansa-Brauerei, der angrenzenden Produktionshalle und dem angeschlossenen Sudhaus wird die westfälische Historie des Bieres vom Mittelalter bis zur Gegenwart aufbereitet.

 

www.dortmunder-u.de | www.dein-nrw.de | brauereimuseum.dortmund.de

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

Oktober

14. Oktober 2015

Picasso-Museum in Münster zeigt Giacometti-Werke

Extra-Schau mit intimen Momentaufnahmen, mit denen Picasso das Heranwachsen seiner Kinder dokumentiert

 

Das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster zeigt vom 24. Oktober 2015 bis 24. Januar 2016 eine Ausstellung über das Werk des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti, der zu den teuersten Künstlern des 20. Jahrhunderts gehört. Zu sehen sind neben den typischen knochendünnen Skulpturen auch Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus nahezu allen Schaffensphasen des Bildhauers. Die 114 Exponate stammen mehrheitlich aus der südfranzösischen Fondation Maeght, die weltweit nach der Schweizer Giacometti-Stiftung die meisten Werke des Künstlers beherbergt. Begleitet werden sie von Aufnahmen des Fotografen Ernst Scheidegger, der den Künstler ab 1943 regelmäßig bei der Arbeit in seinem Atelier fotografierte.

 

Parallel zur Sonderausstellung zeigt das erste und bisher einzige Picasso-Museum in Deutschland in einer kleinen Extra-Schau auch Werke aus seinem eigenen Bestand: Die Darstellung von Kindern und Jugendlichen nimmt in Picassos Werk einen besonderen Stellenwert ein. In intimen Momentaufnahmen dokumentiert Picasso das Heranwachsen seiner Kinder und seine Freude über deren spielerischen Alltag. In der Nachkriegszeit werden Jugendliche für den engagierten Künstler zu einem Symbol für ein friedliches Europa.

 

Hinter denkmalgeschützten Fassaden in Münsters Altstadt zeigt das im Jahr 2000 eröffnete Museum wechselnde Sonderausstellungen über Pablo Picasso und seine Künstlerkollegen der Klassischen Moderne. Grundstock der Münsteraner Picasso-Sammlung ist eine weltweit einmalige Kollektion von rund 800 Picasso-Lithografien.

 

Internet: www.kunstmuseum-picasso-muenster.de

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

September

23. September 2015

Von Buddha bis Picasso: Ausstellungstipps für Herbst und Winter in NRW

Schauen, die sich in Vergessenheit geratenen Künstlern widmen, zeigen neue Schätze

 

Zum Glück zeigt sich der Herbst mitunter von seiner grauen, nassen und ungemütlichen Seite, denn solche Tage eignen sich ideal für einen Museumsbesuch. In Nordrhein-Westfalen starten zum Beginn der kalten Jahreszeiten zahlreiche hochkarätige Ausstellungen. Tourismus NRW hat Top-Ausstellungstipps für den Herbst zusammengestellt, darunter finden sich Schauen, die unentdeckte Schätze zeigen, aber auch Präsentationen von Meisterwerken berühmter Künstler.

 

Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal widmet seinem Gründer die Ausstellung „Weltkunst – Von Buddha bis Picasso“. Von den alten Niederländern, über die Impressionisten und Expressionisten und Picasso bis zu asiatischer, afrikanischer, amerikanischer und ozeanischer Kunst: Der deutsch-schweizerische Bankier Eduard Freiherr von der Heydt schuf im 20. Jahrhundert die Kunstsammlung von Weltrang, deren bedeutendste Werke ab 29. September 2015 in Wuppertal zu sehen sind (www.weltkunst-ausstellung.de).

 

In der großen Publikumsausstellung des Museum Folkwang in Essen werden Werke berühmter Autodidakten den Arbeiten moderner und zeitgenössischer Künstler gegenübergestellt. So begeistern Arbeiten der „Outsider“ wie Henri Rousseau ebenso wie die Meisterwerke von Pablo Picasso oder Paul Gauguin. Die Ausstellung „Der Schatten der Avantgarde – Rousseau und die vergessenen Meister“ beginnt am 2. Oktober 2015 (www.museum-folkwang.de).


Die Bundeskunsthalle Bonn zeigt erstmals etwa 90 nahezu unbekannte Werke berühmter Impressionisten und Postimpressionisten, die zu japanischen Sammlungen gehören. Ab 8. Oktober 2015 sind etwa Arbeiten von Monet, Manet, Gauguin, Pissarro und Cézanne zu sehen (www.bundeskunsthalle.de).

 

Einst ein Star, heute vergessen

 

Zu den Geheimtipps für den Herbst zählen Ausstellungen, die sich einigen in Vergessenheit geratenen Künstlern widmen. So hat das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster einen echten expressionistischen Geheimtipp auf Lager: Als „sehr talentvoll und etwas jugendlich“ wurde der westfälische Künstler Wilhelm Morgner von seinem berühmten Kollegen Kandinsky charakterisiert. Die Ausstellung „Wilhelm Morgner und die Moderne“ widmet dem Künstler ab 14. November 2015 eine eigene Ausstellung, die seine Arbeiten mit anderen Strömungen seiner Zeit in Verbindung bringt (www.lwl.org).

 

Mit einer Ausstellung im Düsseldorfer Museum Kunstpalast ist erstmals in Deutschland eine Retrospektive des spanischen Barockmalers Francisco de Zurbarán zu sehen. In rund 70 Werken können Besucher ab dem 10. Oktober 2015 die Detailgenauigkeit eines der bedeutendsten Vertreter des Goldenen Zeitalters in Spanien kennenlernen (www.smkp.de).

 

Im Barock gehörte er zu den bestbezahlten Starmalern, dann wurde er lange Zeit vergessen. Doch nun widmet das Walraff-Richartz-Museum in Köln dem niederländischen Maler Godefridus Schalcken eine große Retrospektive. Auf den mehr als 80 Werken können Besucher ab 25. September 2015 die Raffinesse entdecken, mit der Schalcken seine Motive im Schein von Kerzen– oder Tageslicht in Szene setzt (www.wallraf.museum).

 

Die Bildwelt von Tim Burton

 

Das reiche bildkünstlerische Werk des eigenwilligen Filmemachers Tim Burton ist relativ unbekannt. Die Ausstellung „The World of Tim Burton“ im Max-Ernst-Museum Brühl will das nun ändern. Mit über 500 Zeichnungen, Gemälden, Filmpuppen, persönlichen Dokumenten und mehr lernen Besucher noch bis 3. Januar 2016 die Vielseitigkeit des US-amerikanischen Ausnahmekünstlers kennen (www.maxernstmuseum.lvr.de).

 

In anderen Ausstellungen stehen existenzielle Grundfragen und Einblicke in die Gesellschaft im Fokus: „The Problem of God“ in der Kunstsammlung NRW Düsseldorf zeigt Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die sich auf verschiedenste Art und Weise mit christlichen Motiven, Themen und Fragestellungen auseinandersetzen. Ab 26. September sind zum Beispiel Werke von Francis Bacon, Douglas Gordon und Robert Rauschenberg zu sehen (www.kunstsammlung.de).

 

Eine Zusammenstellung von weiteren Ausstellungstipps für Herbst und Winter findet sich im Netz unter www.touristiker-nrw.de.

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

2. September 2015

Ausstellung zeigt Kunst im Dunkeln

Begehbare Installationen laden Besucher zur Interaktion ein

 

Die Dunkelheit bringt diese Schau im Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna richtig zur Geltung. Ab dem 26. September 2015 zeigt die Ausstellung „¡Dark!“ Arbeiten in fast lichtlosen Räumen. Erst nach einer kurzen Phase der Gewöhnung können Besucher die Kunstwerke erkennen. Die Arbeiten von Anthony McCall, Diana Ramaekers, Regine Schumann und Vera Röhm sind größtenteils begehbare Installationen, die mit den Besuchern interagieren.

 

Eine begleitende Ausstellung unter der Überschrift „Dark II“ analysiert und interpretiert den Begriff „dunkel“. Gezeigt werden Fotografien aus Lucinda Devlins Serie „The Omega Suites“. Beide Ausstellungsteile sind bis zum 3. April 2016 im Zentrum für Internationale Lichtkunst zu sehen, dem weltweit einzigen auf Lichtkunst spezialisierten Museum.

 

Schon vor Beginn der Ausstellung sorgen „Stadtlichter“ vom 11. bis 27. September 2015 für helle Momente im Dunkeln: Besucher können an verschiedenen Orten großflächige Illumination aus Lichtern, Projektionen, LEDs und Leuchtfasern entdecken. Dazu gehört auch donnerstags und samstags ein im „Stadtlichter“-Ticket enthaltener Besuch der Installation Skyspace von James Turrell. Auf dem Gebäude selbst werden Projektionen zum Thema „Menschenbilder“ gezeigt.

 

Weitere Informationen: www.lichtkunst-unna.de

 

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

August

26. August 2015

Tag des offenen Denkmals: Handwerk, Technik und Tradition in NRW

Geschichte reicht zurück bis ins 4. Jahrtuasend vor Christus

 

Der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ ist ein „Sesam-öffne-Dich“: Mehr als 7.700 historische Baudenkmaler, Stätten und Parks können am 13. September 2015 deutschlandweit besucht werden. Über 1.100 dieser Objekte finden sich in Nordrhein-Westfalen und viele öffnen nur an diesem Tag ihre Pforten. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit. Eine Auswahl zeigt exemplarisch, was NRW zum diesjährigen Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ zu bieten hat.

 

In Aachen etwa führt ein Besuch des Lousbergs ganz weit zurück in der Geschichte: Im 4. Jahrtausend vor Christus wurde Feuerstein auf dem Bergplateau abgebaut und vor Ort zu Halbfabrikaten von Beilklingen verarbeitet. Ein Rundgang am Tag des offenen Denkmals führt zu Originalfundstellen, an denen unter anderem Arbeitsgeräte der jungsteinzeitlichen Bergleute entdeckt worden sind.

 

Im Bielefelder Gutzeitcafé werden süße Kostproben der Vergangenheit serviert: In dem 1913 erbauten Haus mit fast vollständig erhaltender Innenraumausstattung von 1927 im Art-Déco-Stil lädt die Konditormeisterin nicht nur zu zwei Rundgängen ein, sondern auch zu Torten nach Originalrezepten der 1920er Jahre. Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung alter Handwerksgeräte des Bäcker– und Konditorengewerbes.

 

In den ehemaligen Ställen von Haus Stapel, einem Wasserschloss mit barocker Vorburg und klassizistischem Haupthaus im münsterländischen Havixbeck, ist heute eine Sägefurnierwerkstatt untergebracht. In stündlichen Führungen gibt es unter anderem eine Vorführung von historischen Furniergattersägen aus dem 19. Jahrhundert.

 

Der Ringofen der Ziegelei Sassen ist der letzte von über 40 Ringöfen im Düsseldorfer Stadtgebiet. In dem sonst nicht geöffneten Gebäude können Besucher am Tag des offenen Denkmals in der Ziegelbackstube arbeiten, eine Ausstellung ansehen und Kuchen essen.

 

Der Halbachhammer hat rund 500 Jahre im Siegerland seine Dienste getan, bevor er nach seiner Stilllegung Anfang des 20. Jahrhunderts von Dr. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach in Essen wiederaufgebaut wurde. Spätere Freilichtmuseen nahmen sich ein Vorbild daran. Am 13. September ist die Anlage in Aktion: Ein rekonstruiertes Frischfeuer und der historische Aufwerfhammer sind im Wasserbetrieb zu sehen. Besucher können in einer historischen Straßenbahn bis zum Standort Margarethenhöhe anreisen. In der Schmiedewerkstatt des Schleiper Hammers in Kierspe im Sauerland können Besucher am Aktionstag einen Kleiderhaken anfertigen. Um Kleider im weitesten Sinne geht es im Bergischen Land: In der ehemaligen Tuchfabrik Johann Wülfing und Sohn im bergischen Radevormwald, heute ein Museum, gibt es verschiedene Führungen und Vorführungen: So können Besucher beim traditionellen Handspinnen zusehen und mitmachen.

 

Das Zusammenspiel von mittelalterlichen Bauwerken und modernster Technik lässt sich in den Dombauhütten in Köln und Xanten aus nächster Nähe beobachten. Schon am 12. September geben Mitarbeiter der Kölner Dombauhütte Einblicke in ihre Arbeit, auch mit einer Führung in Gebärdensprache. Am Dom St. Viktor in Xanten stehen am 13. September Vorträge sowie eine Vorführung der Technologie inklusive Diskussion und Bewertung der zukünftigen Einsatzmöglichkeit in der Denkmalpflege auf dem Programm.

 

Geheimnisvoll, sagenumwoben und komplett aus Holz ist das mehr als hundert Jahre alte Junkerhaus in Lemgo. Außen wie innen wurde das zweistöckige Fachwerkgebäude vom Hausherren Karl Junker bis ins kleinste Detail selbst bearbeitet und gestaltet. Zum Tag des offenen Denkmals wird an exemplarischen Möbeln die Welt des Außenseiters Junker erschlossen.

 

In Soest öffnet die Merkur Glühlampenfabrik ihre Türen. Verschiedene Architekturstile vom Historismus bis zur neuen Sachlichkeit erzählen vom Wachstum des 1908 gegründeten Unternehmens. In Wuppertal gewährt die alte Bandweberei Kafka Einblicke in ihre 120-jährige Geschichte. Das Wülscheider Backhaus in Bad Honnef stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Zum Tag des offenen Denkmals wird im historischen Ofen frisches Brot gebacken. Im denkmalgeschützten Ensemble der Speicherstadt in Münster hat der Landschaftsverband Westfalen Restaurierungswerkstätten, ein zentrale Fundarchiv und den Bereich Fotografie untergebracht. Am 13. September gibt es Führungen durch die Restaurierungswerkstätten, Mitmachaktionen sowie Vorführungen zu mittelalterlichem Handwerk und digitalen Fundbeschriftungen.

 

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit.

 

Internet: www.tag-des-offenen-denkmals.de

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

12. August 2015

Münserland-Festival feiert die Kultur

Burgen, Museen und frühere Industriestätten werden zur Konzertbühnen

 

Das Münsterland verwandelt sich im Frühherbst in ein Paradies für Musik– und Kunstfreunde: Rund 50 Veranstaltungen, vom Konzert bis zur Exkursion, sind beim Münsterland-Festival vom 18. September bis zum 24. Oktober 2015 über die gesamte Region verteilt geplant. Den Großteil des Programms bestreiten Künstler aus den Niederlanden, Belgien und Luxemburg, denn die Benelux-Staaten sind in diesem Jahr Partnerländer des Festivals.

 

Den offiziellen Auftakt macht am 18. September der luxemburgische Vibraphonist Pascal Schumacher. Gemeinsam mit Gastmusikern aus den Benelux-Ländern steht er am Theater am Wall in Warendorf auf der Bühne. Zu den weiteren Veranstaltungsorten gehören aber auch ganz ausgefallene Orte wie Burgen, Kloster, Museen oder ehemalige Industriestätten.

 

So lädt die Luxemburger Formation „Sun Glitters“ am 19. September in die frühere Maschinenzentrale der Zeche Westfalen in Ahlen ein. Besucher können es sich während des Konzerts auf mitgebrachten Kissen und Decken bequem machen und ihren Picknickkorb auspacken. Ungewöhnlich ist auch das Konzept des niederländischen Trios „Tin Men and the Telephone“, das am 28. September zu einem Gastspiel im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster zu Besuch ist: Bei ihnen dürfen die Zuhörer per App auf ihren Smartphones über den Konzertverlauf mitbestimmen.

 

Zum Abschluss des Festivals steht ein Doppelkonzert des belgischen Trios De Beren Gieren und der niederländischen Künstlerin Wende Snijders auf dem Programm. Als Ort der Veranstaltung wurde die Burg Vischering in Lüdinghausen ausgewählt.

 

Einige Ausstellungen beginnen bereits vor dem offiziellen Start des Münsterland-Festivals. Parallel zu den 39 Konzerten sind auch mehrere Exkursionen geplant. Karten für die Veranstaltungen können bereits an AD-Vorverkaufstellen, beim Service-Center Münsterland unter der Nummer 0800 / 93 92 919 oder im Internet unter www.muensterland-festival.de/tickets bestellt werden. Im Internet ist auch das Programm abrufbar.

 

Das Musik– und Kunstfest Münsterland-Festival findet alle zwei Jahre statt.

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

Juli

1. Juli 2015

Am Anfang war Ada: Frauen in der Computergeschichte

Ausstellung im Paderborner Heinz Nixdorf Museumsforum widmet sich weiblichen Technik-Pionieren

 

Bereits 100 Jahre vor der Erfindung des Computers verfasste die Tochter eines berühmten romantischen Dichters eine Schrift, die heute als das erste Programm der Computergeschichte bezeichnet wird. Ada Lovelace wurde vor rund 200 Jahren am 10. Dezember 1815 in London als Tochter von Lord Byron und der britischen Aristokratin Anne Isabella Milbanke geboren. Ihr Leben und Werk bilden den Mittelpunkt der Ausstellung „Am Anfang war Ada. Frauen in der Computergeschichte“, die vom 2. September 2015 bis zum 10. Juli 2016 im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum zu sehen ist.

 

Ausstellungsbesucher lernen mehr über die Geschichte der Ada Lovelace, die bereits 1843, 100 Jahre vor dem ersten Computer, Anweisungen für eine Rechenmaschine verfasste, die heute als das erste Programm der Informationstechnologie bezeichnet werden. Die Besucher lernen aber auch weitere Pionierinnen kennen, die seit den 1940er Jahren bis heute die Entwicklung der Informationstechnik wesentlich vorangebracht haben. Dazu gehören die Programmierinnen des ENIAC-Projekts, des ersten elektronischen Computers der Welt oder auch Grace Hopper, die in den 1950er Jahren die Grundlagen für heutige höhere Programmiersprachen entwickelte.

 

Die Ausstellung ordnet die Lebensgeschichten der Pionierinnen in die gesellschaftlichen und sozialhistorischen Zeitläufe ein, sodass die Ausstellung auch einen wesentlichen Einblick in das Frauenbild und den Wertewandel der letzten anderthalb Jahrhunderte bietet. Viele Inhalte sollen zudem an Medienstationen und durch Ausprobieren vermittelt werden. So gibt es ein „Hands-On“ zur Funktion des ersten elektronischen Computers, des ENIAC. Der bis heute für das Funktionieren eines jeden Computers notwendige Compiler als auch die Computersprache Smalltalk werden in der Ausstellung erstmalig interaktiv und multimedial erläutert.

www.hnf.de/adalovelace

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

Juni

10. Juni 2015

Deutsches Fußballmuseum eröffnet im Oktober

Interaktiv, multimedial und mit mehr als 1.600 Exponaten

 

Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund eröffnet am 25. Oktober 2015 mit einem großen Fest vor dem neuen Gebäude. Zwei Tage vorher, am 23. Oktober, steht die Eröffnungsgala mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und zahlreichen Gästen aus Sport, Politik und Gesellschaft auf dem Programm. Das Fußballmuseum präsentiert dann nach drei Jahren Bauzeit auf einer Gesamtfläche von 7.000 Quadratmetern die erste Dauerausstellung zur Geschichte des deutschen Fußballs mit mehr als 1.600 Exponaten, darunter Mario Götzes WM-Schuh und Joachim Löws blauer „Glückspulli“.

 

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte das Museumsprojekt nach der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland initiiert und Mittel aus dem Überschuss des WM-Turniers und aus Sponsorengeldern in Höhe von insgesamt 17,5 Millionen Euro für die Realisierung bereitgestellt. Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich mit 18,5 Millionen Euro an den Entstehungskosten beteiligt. Das Gesamtbudget für den Bau und für die Einrichtung des Museums beträgt 36 Millionen Euro. Die Stadt Dortmund hatte das mitten in der Innenstadt liegende Grundstück zur Verfügung gestellt.

www.fussballmuseum.de

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

3. Juni 2015

Neu für Mountainbiker: Trail-Park Winterberg eröffnet

Strecken in drei verschiedenenSchwierigkeitsgragen sollen Anfänger und Fortgeschrittene locken

 

Das Sauerland bietet Mountainbikern neue Herausforderungen: Am 6. Juni 2015 eröffnet der neue Trail-Park Winterberg, der mit insgesamt 60 Kilometern Streckenlänge der größte in NRW ist. 20 Kilometer der Gesamtstrecke verlaufen auf extra angelegten Single-Trails: Auf diesen Abschnitten sorgen Wurzeln, Erdhügel oder anspruchsvolle Felspassagen für eine Extraportion Action. Ähnlich wie bei Skipisten sind die Wege in drei verschiedene Schwierigkeitsgrade unterteilt und mit blauen, roten und schwarzen Schildern ausgezeichnet. Neulinge, die nicht direkt auf die Trails wollen, können auf einem zentralen Übungsparcours erste Versuche machen.

 

Der Trailpark Winterberg ist auch auf die Nutzung durch die neue Generation von E-Mountain-Bikes ausgerichtet. Diese können seit kurzem bei zwei Radverleihbetrieben in Winterberg gemietet werden.

 

„Mit dem Trailpark runden wir unser Gesamtangebot neben dem Bike-Park und den Strecken der Bike-Arena ab. Dies ist derzeit in dieser Form in Deutschland einzigartig“, erklärt der Geschäftsführer der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH, Michael Beckmann.

www.trailpark-winterberg.de

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

Februar

4. Februar 2015

Freeride Festival und Bobbahnsprint: Radsport-Highlights im Sauerland

Win­ter­berg dient den besten Moun­tain­bik­ern Europas als Plattform

 

Fre­un­den des Rad­sports hat das Sauer­land zwei ganz beson­dere High­lights zu bieten: Der Bikepark Win­ter­berg ist auch in diesem Jahr wieder Aus­träger des mit mehr als 30.000 Zuschauern und 1.800 Startern aus 20 Natio­nen größten Freeride Fes­ti­vals Europas. Das iXS Dirt­mas­ters findet vom 22. bis 25. Mai 2015 statt und dient den besten Moun­tain­bik­ern Europas als Plat­tform. Down­hill­ren­nen, akro­batis­ches Slopestyle und Trick­fahren sor­gen zusam­men mit dem Ausstel­lungs­bere­ich in der Expo-Area, Konz­erten und Aftershow-Partys für Fes­ti­val­stim­mung.
(www.dirtmasters-festival.de)

 

Am 13. Juni 2015 messen Rad­sportler ihre Kräfte auf andere Weise: Beim Bob­bahn­sprint wird der Eisanal, der sich im som­mer­lichen Win­ter­berg ohne Eis zeigt, von unten bezwun­gen. Beim Zeit­fahren durch 16 Steilkur­ven, über 110 Höhen­meter und mit bis zu 15 Prozent Stei­gung erk­lim­men die Sprinter die 1.330 Meter lange Strecke mit ihren Fahrrädern.
(www.sc-siedlinghausen.de)

 

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

Januar

28. Januar 2015

Einzigartig in Europa: Die Dülmener Wildpferde im Merfelder Bruch

Die berühmte Herde des Herzogs von Croy lässt nicht nur die Herzen von Pferdefans höher schlagen

 

Die Wildpfer­de­bahn des Her­zogs von Croy ist etwas ganz Beson­deres: Die knapp 400 Tiere im Mer­felder Bruch, die in dem weitläu­fi­gen Moor– und Hei­dege­biet im Mün­ster­land weit­ge­hend sich selbst überlassen sind, bilden das einzig verbliebene Wild­bah­ngestüt auf dem europäis­chen Kontinent.

 

Ein­mal im Jahr jedoch, tra­di­tionell am let­zten Sam­stag im Mai, greifen Men­schen in das Her­dengeschehen ein: Um die natür­liche Auslese zu erset­zen jagen Fänger am 30. Mai 2015 den wilden ein­jähri­gen Heng­sten hin­ter­her und fan­gen sie mit bloßen Hän­den ein. Ein­mal gestellt, wer­den die Tiere ver­steigert oder ver­lost und gezähmt, um später Kutschen zu ziehen oder mit Reit­ern auf Wan­der­schaft zu gehen. Tribü­nenkarten zum Wildpfer­de­fang sind immer Monate im Voraus ver­grif­fen, an der Tageskasse sind aber Ein­lasskarten für die Wildpfer­de­bahn erhältlich, so dass etwa der Ein­trieb der Herde beobachtet wer­den kann.

 

Davon unab­hängig ist die Wildpfer­de­bahn bei gutem Wet­ter sam­stags und son­ntags sowie an Feierta­gen in NRW vom 1. März bis 1. Novem­ber geöffnet. Bei einem Rundgang kön­nen Besucher die Herde mit ihren spie­len­den Fohlen beobachten. Bei rechtzeit­iger Ter­min­vere­in­barung gibt es außer­dem die Möglichkeit, die Pferde auf einer Führung zu beobachten.

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

 

www.wildpferde.de

14. Januar 2015

Museum Marta Herford eröffnet Jubiläumsjahr mit Frida Kahlo-Ausstellung

Zum Auf­takt sind Besucher bei freiem Ein­tritt zu mexikanis­chen Drinks und einer Architek­tur­führung eingeladen

 

Die Ausstel­lung „Frida Kahlo – Ihre Fotos“ im Museum Marta Her­ford zeigt vom 1. Feb­ruar bis 10. Mai 2015 über 200 Bilder aus dem pri­vaten Fotoarchiv der mexikanis­chen Kün­st­lerin. Dazu gehören doku­men­tarische Fotos der Kün­st­lerin selbst, aber auch Auf­nah­men welt­berühmter Fotografen wie Man Ray.

 

Die Eröff­nung der Ausstel­lung am 1. Feb­ruar ist zugle­ich Auf­tak­t­feier des Marta Her­ford Jubiläum­s­jahres. Das Museum wird im Mai 2015 zehn Jahre alt. Besucher sind zur Auf­tak­t­feier ein­ge­laden: Der Ein­tritt bleibt am 1. Feb­ruar frei, dazu gibt es ein mexikanis­ches Überraschungs­getränk, eine öffentliche Architek­tur­führung durch den Muse­ums­bau von Frank O. Gehry und einen abschließen­den Ausstel­lungsrundgang mit dem Kün­st­lerischen Direk­tor zur Finis­sage der Ausstel­lung „Der ent­fes­selte Blick“.

 

Weit­ere High­lights im Jubiläum­s­jahr sind unter anderem eine Ret­ro­spek­tive zum amerikanis­chen Kün­stler Mark Dion und eine Hom­mage an den Grün­dungs­di­rek­tor Jan Hoet. Und auch der 7. Mai, 2005 Eröff­nungstag des Muse­ums, soll gefeiert werden.

 

Die deutsche Sek­tion des Inter­na­tionalen Kun­stkri­tik­erver­ban­des (AICA) hatte das Haus im Dezem­ber zum „Museum des Jahres 2014? gekürt, weil es „auf beein­druck­ende Weise zeigt, wie die Erfahrung und Ver­mit­tlung zeit­genös­sis­cher Kunst mit einer außergewöhn­lichen Architek­tur in Ein­klang zu brin­gen ist.“

(Quelle: NRW Tourismus / NRW Tournews)

 

www.marta-herford.de